mit dem Rad über den Jakobsweg . . . .
von Porto nach Marseille
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Über den Jakobsweg von Porto bis Pau . . . . .
und weiter durch Frankreich bis zum Flughafen Marseille-Provence

Tja, der Jakobsweg ist nicht nur was für Pilger, nicht nur was für Wanderer. Große Teile dieses historischen Pilgerweges mit seinen verschiedenen Varianten sind auch hervorragend als Radreiseweg geeignet . Auch - oder vielleicht besonders dann, wenn man keine religiösen Motive für eine Fahrt über den "Camino" hat.

9. August 2006
Ich habe dennoch meine Tour mit einem Flug von Dortmund nach Porto gemeinsam mit einem weiteren Radler begonnen, für den der religiöse Hintergrund von Bedeutung war. Nach Ankunft am späten Nachmittag in Porto haben wir dann Dietmar, unseren weiteren Reisegefährten, getroffen und sind dann gemeinsam zunächst mal nur einige Kilometer bis zu einem naheliegenden Campingplatz gefahren.

Am nächsten Tag hat dann die eigentliche Tour begonnen. Unsere Route durch den Norden Portugals bis zum Rio Minho führte uns leider überwiegend über nicht besonders angenehm zu befahrende gepflasterte Straßen. Den Rio Minho und damit die Grenze zu Portugal haben wir bei Valenca überquert. Die Straßenverhältnisse waren ab hier deutlich besser. Jetzt waren aber andere Dinge zu beachten: In Galicien, insbesondere im Großraum Pontevedra waren große Waldbrände, die in den Tagen kurz vor Beginn unserer Tour auch schon einige Todesopfer forderten. Konnten wir unsere geplante Route fahren? Konnten wir dem "Camino Portugues" folgen? Oder mussten wir wegen der Brände unsere Route ändern? Wir hatten Glück. Außer einigen kleineren, noch qualmenden Feuerresten und einigen verkohlten Waldstücken haben diese Waldbrände unsere Tour nicht beeinflusst.

12. August 2006
Wir sind recht zügig voran gekommen. Schon nach der 3. Tagesetappe waren wir in Santiago de Compostela. Wir sind am frühen Nachmittag in Santiago angekommen und hatten somit nach der Quartiersuche noch Zeit für einen kurzen Rundgang durch Santiago. Leider wurde die Stadt am nächsten Tag recht schnell verlassen. Ich hätte mir hier gerne etwas mehr Zeit gelassen. Aber ich war halt nicht alleine unterwegs! So musste ich mich auch damit abfinden, dass heute neben der Wartezeit für das "Schnorrer-Frühstück" im Parador kein Raum für andere Aktivitäten in Santiago verblieb. Na ja, dieses "Schnorrer.Frühstück" wird täglich an bis zu maximal 10 Personen gegen Vorlage des Pilgerausweises vom Parador gratis verabreicht. Man darf dabei aber nicht darauf hoffen, in den Speiseräumen des Paradores bewirtet zu werden. Diese "milde Gabe" wird irgendwo in einem wenig einladenden Nebenraum im Küchentrakt ausgehändigt. Und das war's dann. Aber so ist das halt, wenn man einen besonders sparsamen Reisegefährten hat!

Die nächste Etappe sollte uns bis Melide bringen. Dort sollte mal wieder in einer Pilgerherberge übernachtet werden. Aber wir hatten Hauptsaison. Es waren viele Pilger und auch ganz "normale" Touristen unterwegs. Die Pilgerherberge war ausgebucht. Es war auch schon reichlich spät und die wenigen Hotels in Melide waren ebenfalls ausnahmslos voll belegt. Ich hatte schon eine Notlösung gefunden. Auf dem Gelände einer Fernfahrergaststätte hätten wir unsere Zelte aufbauen können. Wir hätten uns dann jedoch mit den bescheidenen sanitären Einrichtungen der Gaststätte begnügen müssen - also heute ohne Dusche. Das war natürlich keine optimale Lösung. Aber mit Hilfe des Wirtes konnten wir telefonisch klären, dass es in Palas de Rei noch freie Hotelzimmer gab. Na gut, dann fahren wir noch einige Kilometer weiter!

14. August 2006
Ab Palas de Rei verlasse ich für gut 20 Kilometer den "Camino". Auf diesem Teilstück begleitet mich Dietmar. Rund 12 km fahren wir über einen schönen Grat mit herrlicher Panoramasicht nach Nord und Süd. So einige Kilometer vor Portomarin sind wir wieder zu Dritt und fahren gemeinsam weiter. Nach der Pause in Portomarin überrascht mich eine leichte Magenverstimmung, die sich leider recht negativ auf den bevorstehenden Anstieg auswirkt. Nach einer etwas längeren Pause an der Kuppe beruhigt sich der Magen wieder und ich kann dann doch noch ordentlich weiterfahren. Nach der gestrigen Unsicherheit bezüglich einer vernünftigen Unterkunft, möchte ich heute keine weiteren Experimente. Zunächst stelle ich mich darauf ein, nur bis Sarria zu fahren. Ich fahre vor und warte in Sarria auf meine beiden Begleiter. Dann lasse ich mich dazu bewegen, noch bis zur Pilgerherberge im Kloster Samos mitzufahren. Hier finden zwar ein Nachtlager, aber die Herberge ist doch reichlich gewöhnungsbedürftig: ein riesiger Schlafsaal. Eng mit Stockbetten gefüllt, wenige Duschen mit recht spärlicher Wasserversorgung, kein Aufenthaltsraum. Na gut, nun bin ich einmal hier: Mitgehangen - Mitgefangen! Aber das reicht mir dann auch. Weitere Herbergen dieser Qualität möchte ich nicht mehr aufsuchen, dann lieber Camping - da meine Mitradler aus ökonomischen Erwägungen möglichst keine Hostals oder Hotels benutzen möchten.

15. August 2006
Heute haben wir eine etwas größere Steigung vor uns. In dem schönen Bergdorf O Cebreiro machen wir eine ausgiebige Pause. Leider können wir uns nicht auf eine gemeinsame Route für den Rest des Tages einigen. Dietmar und ich wollen keine Experimente. Wir möchten auf Straßen mit zweifelsfrei guter Fahrbahnbeschaffenheit, ich hab's "rennradtauglich" genannt, fahren. Die jetzt plötzlich in Rede stehende Alternativroute über eine sehr kleine Nebenstraße erscheint uns zu unsicher. Die Aussagen anderer Radler über die Fahrbahnbeschaffenheit sind uns etwas zu vage. Wir trennen uns also für heute und folgen der ursprünglichen Planung und fahren über eine sehr gut ausgebaute Straße mit nur wenig Verkehr durch eine herrliche Landschaft zunächst bis Villafranca und später auf dem direkten Weg über eine stärker befahrene Straße bis Ponferrada. Am Abend verbringen wir eine nette Zeit in einer kleinen Tapas-Bar.

16. August 2006
Jetzt geht es weiter zum nächsten größeren Anstieg. Hinauf zum "Cruz de Ferro". Heute ist es erst bedeckt, dann setzt auch noch nachhaltiger Regen ein. So auf halber Höhe können wir in einer netten kleinen Pilgergatstätte eine ausgiebige Pause machen. Hier treffen wir 3 uns auch wieder und können die Tour mit gemeinsamer Absprache, jedoch jeder mit seinem individuellen Tempo, bis Astorga fortsetzen. Nach den für mich äußerst negativen Eindrücken von der Herberge im Kloster Samos möchte ich jetzt nicht wieder in einer Pilgerherberge übernachten. Gemeinsam mit Dietmar suche ich daher ein ordentliches Hostal auf.

17. August 2006
Die nächste Etappe fahren wir wieder getrennt. Dietmar und ich nehmen die N 120 über Leon. Das ist eine leicht zu befahrende Strecke. So können wir heute eine etwas größere Distanz fahren und gleichzeitig mal testen, ob wir evt. zur Verkürzung der Reisedauer noch für weitere Teilstrecken auf die N 120 oder ähnliche Straßen ausweichen können. Nach den bisher vorliegenden Aussagen, soll die Gesamttour zurück bis zu den deutschen Heimatorten etwa 40 Tage dauern. Wenn es gelänge, die Reise um 2 bis 3 Tage zu verkürzen, könnte Dietmar noch rechtzeitig zu einer Familienfeier zurück sein. Wir haben also gute Gründe, mal auszukundschaften, wie wir diese Zeit gewinnen können. In Sahagun treffen wir uns dann wieder. Hier in Sahagun gibt es neben der Pilgerherberge einen Campingplatz und 1 oder 2 Hostals. Leider lasse ich mich dazu überreden, nochmals in einer Pilgerherberge zu übernachten. Und wieder bin ich von der Qualität dieser Unterkunft mehr als enttäuscht. Gut, diese Herbergen sind extrem billig. Aber das ist für mich kein ausreichender Grund! Jetzt reicht es mir. Für diese Reise werde ich keine weitere dieser Herbergen benutzen.

18. August 2006
Für die Etappe bis Burgos benutzen wir wieder die N 120 und können auch heute wieder eine größere Strecke bewältigen. Jetzt sind wir Dietmars Ziel, doch noch rechtzeitig zum Familienfest heimzukehren ein deutliches Stück näher. Mit unserer Ankunft in Burgos setzt leichter Regen ein. Das erste Hostal am westlichen Stadtrand ist leider ausgebucht. In der Innenstadt sieht es auch nicht besonders günstig aus. Aber wir finden noch eine billige Unterkunft. Na ja, das Gebäude machte einen recht "verwegenen" Eindruck. Aber die zentrale Lage war schon recht gut. Und auch die Bettwäsche hat sich wohltuend vom Standard des Gebäudes abgehoben! Zum Abendessen sind wir wieder zu Dritt. Jetzt sprechen wir auch noch einmal den wahrscheinlichen Zeitrahmen für die Reise bis zu den deutschen Heimatorten an. Zum Glück wird jetzt festgestellt, dass noch ausreichend Reserve besteht und die Besorgnis, das Dietmar nicht rechtzeitig zum Familenfest zurück ist, wohl nicht fundiert war. Na gut, dann können wir ja weiter nach Plan reisen und vielleicht finden wir jetzt auch Zeit, uns auch mal die an unserem Weg liegenden Städte etwas näher anzusehen. Oder zumindest mal zu einer kleinen Kaffepause in die Innenstädte oder auf die Marktplätze zu fahren!. Für mich hat die Reisedauer bis zu den deutschen Heimatorten eh keine Bedeutung, da ich ohnehin nur bis Marseille fahre und von dort mit HLX nach Köln fliege. Schon vor Antritt der Reise hatte ich mich darauf eingestellt, evt. nur bis Pau und dann den Rest bis zum Fluzghafen mit der Bahn zu fahren. So wollte ich auf jeden Fall verhindern, dass wegen meiner Terminplanung meine Mitradler irgendwie unter Zugzwang stehen.

Am nächsten Morgen hatten wir wieder ordentliches Wetter. Ich hätte mir daher gerne die Stadt Burgos noch etwas näher angesehen. Aber wie schon an anderer Stelle gesagt, ich war nicht alleine unterwegs. Also wurde auch Burgos nahezu fluchtartig verlassen. Es reichte nur so eben für einen Stopp bei der St. Miguel's Brauerei um dort ein "Lauschepper-Bier" abzuholen. Traditionsgemäß erhalten bei St. Miguel alle Pilger gegen Vorlage des Pilgerausweises ein Glas Bier. Mir war das etwas zu albern und außerdem am frühen Vormittag auch eine zumindest für mich unpassende Zeit für ein Glas Bier, auch wenn's alkoholfrei war! Tagesziel war heute Santa Domingo de la Calzada. Pilgerherbergen kamen nach den bisherigen Erfahrungen für mich nicht mehr in Frage. Das einzige Hostal im Ort habe ich erst einmal übersehen. Na gut, dann wohne ich mal in einem schönen Parador. Zwar etwas teuer, aber nach den sehr bescheidenen Unterkünften der letzten Tage mal eine wohltuende Alternative!

20. August 2006
Und weiter geht es über Logrono in Richtung Pamplona. Ich habe mich entschieden, auf jeden Fall nach Pamplona und dann weiter über den Ibaneta nach Pau zu fahren. Leider stoße ich mit diesem Vorschlag nur bei Dietmar auf Zustimmung. Aber noch ist es nicht soweit. Wir haben noch eine größere Strecke vor aus. Logrono durchfahren wir nur. Selbst eine kurze Besichtigungsdurchfahrt scheint nicht erwünscht zu sein. Na gut, was soll's! Fahren wir also weiter. Größere Straßenbauarbeiten verzögern unsere Tour. Wir müssen einen recht großen Umweg auf unserem Weg nach Viana machen. Hier können wir auf dem netten Marktplatz eine schöne Pause machen. Unsere Tagesetappe verkürzen wir und machen in Los Arcos Station. Wir haben Glück. Hier in diesem kleinen Ort ist heute Stierkampf angesagt, zur Abrundung mit einer kleinen Fiesta wie man das bei uns nur von Pamplona kennt. Der kleine Dorfplatz ist abends mit Menschen gefüllt. Wir können daher vom Stierkampf nur wenig sehen und die Fiesta verpassen wir vollständig!

21. August 2006
Heute fahren wir nur bis Puente la Reina zu Dritt. Nach einer gemeinsamen Pause fahre ich dann mit Dietmar weiter nach Pamplona. Kurz vor Pamplona steht noch einmal so ein größerer Hügel im Weg. Dietmar muß da mal wieder etwas auf mich warten. Aber dann rollen wir nach Pamplona. Direkt in der Altstadt finden wir ein preiswertes Hostal mit einem äußerst freundlichen Betreiber. Wir haben ausreichend Zeit für einen Rundgang durch Pamplona. Zum Abendessen landen wir in einem sehr netten baskischen Lokal.

22. August 2006
Bis Pau fahre ich alleine weiter. Dietmar trifft sich mit unserem weiteren Reisegefährten um über den Sompart-Pass dann ebenfalls nach Pau zu fahren. Dieser Weg ist einiges länger als meine Route. Ich komme daher mehr als einen Tag vor den meinen Mitradlern in Pau an. Für den Weg bis Pau habe ich mir reichlich Zeit gelassen. Nach Überwindung des Ibaneta habe ich in einer netten Privatunterkunft in Valcarlos Station gemacht. Auch für den weiteren Weg nach Pau hatte ich keinen Grund zur Eile! Für den nächsten Tag war als Treffpunkt auf Wunsch meiner Mitradlern "Camping Municipal" vereinbart. Nach meinem Frühstück bin ich dann gemächlich aus der Innenstadt zu dem am Nordrand der Stadt liegenden Campingplatz gefahren um dort die beiden Mitradler zu treffen. Gegen Mittag sind sie dann dort eingetroffen. Nach einer kurzen Pause haben wir uns dann entschieden, direkt weiter in Richtung Tarbes zu fahren. Hier müssen wir leider noch einen kleinen Umweg bis zu einem Campingplatz bei Lanne anhängen.

25. August 2006
Weiter führt unsere Route über Saint-Gaudens an den Canal du Midi. Ich quartiere mich in einer kleinen Auberge ein. Meine Mitradler campieren unmittelbar am Canal. Aber wir treffen uns noch in meiner Auberge auf ein Glas Wein. Die nächste Etappe fahren wir getrennt in Richtung Beziers. Über SMS bleibe ich mit Dietmar in Kontakt. Wir verabreden, uns abends am Canal in Homps zu treffen. Annähernd zwei Stunden vor meinen Mitradlern komme ich in Homps an. Leider gibt es hier keinen Campingplatz. Ich quartiere mich daher in einer netten Auberge ein. Mein Zimmer ist recht geräumig und für einen sehr geringen Mehrpreis könnten auch meine Mitradler dort unterkommen. Dietmar nimmt das Angebot an. In einer kleinen Kneipe am Canal lassen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Tag geht's weiter nach Beziers. Ab hier fahren wir wieder zu Dritt. Bei der Ausfahrt aus Beziers fällt mir zufällig ein Wegweiser zu der neunstufigen Schleusenanlage am Canal auf. Diese technische Baudenkmal hatte ich bereits vor Jahren einmal besucht. Mir war nur nicht mehr so ganz bewusst, wo sich diese Schleusen genau befinden. Und jetzt sehe ich den Wegweiser! Also sollten wir einen kleinen Umweg machen, damit sich auch Dietmar dieses imposante Bauwerk anschauen kann. Unsere zunächst bis Montpellier geplante Tagesetappe kann ja auch etwas kürzer ausfallen. Da ich auf meinem Weg zum Flughafen Marseille-Provence noch einen kurzen Abstecher durch die Carmargue machen will, werde ich mich spätestens in Montpellier von den Mitradlern trennen, die wohl etwas weiter nördlich Richtung Avignon fahren werden.

Nach dem Abstecher zur Schleusenanlage geht es zurück durch Beziers und dann weiter in nord-östlicher Richtung. Die ausgewählte Route über die N 113 gefällt mir nicht besonders. Zunächst fahre ich dennoch mit, Aber nach etlichen Kilometern wird es mir auf dieser stark befahrenen Straße, auf dieser Straße ohne ordentliche Randstreifen zu "bunt", um nicht zu sagen zu gefährlich. Ich werde daher diese Straße bei nächster Gelegenheit verlassen und auf geeigneten anderen Straßen meinen Weg fortsetzen. An einer Tankstelle halte ich kurz an und informiere meine Mitradler. Wir wollen dann gemeinsam diese Straße verlassen und einigen uns auf eine weitere gemeinsame Wegeführung. Leider wird diese nach wenigen Kilometern ohne für mich erkennbaren Grund dann wieder in Frage gestellt. Ich bin an weiteren Diskussionen über die Streckenführung nicht mehr interessiert und setze die Fahrt auf der kurz vorher an der Tankstelle besprochenen Route fort. Leider folgen mir meine Mitradler nicht. Na gut, dann trennen wir uns also schon mehrere Kilometer vor Montpellier! Ich biege dann in Richtung Küste ab und quartiere mich zunächst mal in Balaruc les Baun ein.

29. August 2006
Mit einem einem kurzen Schlenker in Richtung Sete folge ich heute weitgehend der Küstenlinie und fahre heute bis Le Grau-du Roi. Anschließend geht's für einen Tag durch die Camargue nach Saintes-Maries de la Mer.

31. August 2006
Mit heftigem Gegenwind verlasse ich Saintes-Maries de la Mer und radle heute bis Arles. Das ist nur eine recht kurze Etappe. Da hat sich der Gegenwind nicht besonders negativ ausgewirkt. In Arles habe ich ausreichend Zeit für einen Rundgang durch die Stadt. Seit meinem letzten Besuch hat sich hier einiges verändert. Besonders auffällig sind die Restaurierungen an der Arena. Aber heute finden viele schöne alte Türen an den alten Bürgerhäusern meine besondere Aufmerksamkeit.

1. September 2006
Bis zu meinem Abflug habe ich noch etwas Zeit. Ich muss also nicht auf direktem Weg nach Marignane zum Flughafen fahren. Was liegt da näher, als über Istres, Martigues, Sausset-les-Pins und Carry-le-Rouet zum Flughafen zu fahren. Die Region zwischen dem Etang de Berre und Marseille war mir bisher noch nicht so recht bekannt. Aber dieser kleine "Umweg" hat sich durchaus gelohnt. Martigues macht mit einen Kanälen und Häfen einen sehr freundlichen Eindruck. Das etwas hügelige Gelände Zwischen Martigues und der weiteren Küstenlinie in Richtung Marseille bietet abseits der Autobahn herrliche Straßen, die zu genussvollen Radtouren einladen. Kurzum, ein äußerst positiver Abschluss dieser Reise!
 
der Reiseablauf im Überblick:

DatumkmReisezielDatumkmReiseziel
09. August 2006 Flug nach Porto23. August 2006115 kmPau
10. August 2006 90 kmCamp bei Lanhelas24. August 2006 78 kmLanne (Tarbes)
11. August 2006 80 kmPontevedra25. August 2006 78 kmSaint-Gaudens
12. August 2006 60 kmSantiago de Compostela26. August 2006115 kmAvignonet-Lauragais
13. August 2006 70 kmPalas de Rei27. August 2006 95 kmHomps
14. August 2006 72 kmKloster Samos28. August 2006102 kmBalaruc les Bains
15. August 2006 90 kmPonferrada29. August 2006 67 kmLe Grau-du-Roi
16. August 2006 58 kmAstorga30. August 2006 42 kmSaintes-Maries-de-la-Mer
17. August 2006117 kmSahagun31. August 2006 45 kmArles
18. August 2006128 kmBurgos 1. September 2006 70 kmMartigues
19. August 2006 80 kmSanta Domino 2. September 2006 20 kmMartigues
20. August 2006 84 kmLos Arcos 3. September 2006 46 kmMarignane - Flughafen
21. August 2006 69 kmPamplona 4. September 2006 Rückflug Köln
22. August 2006 67 kmValcarlos   





einige Bilder:



    

    


    

    

    

  

    

  

    

  

    

    

      

  

    

      

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